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Wissen = Daten + Informationen

Grafik über das Zusammenwirken von Produktionsfaktoren auf der Baustelle

Bauprojekte sind immer einzigartig.

Bauzeit, Witterung und Komplexität sind nur einige der variierenden Produktionsbedingungen auf der Baustelle. Umso wichtiger ist das Wissen über das optimale Zusammenwirken von Produktionsfaktoren, um eine genaue Auswahl dieser treffen zu können. Wissen ist nicht einfach so gegeben, es muss generiert werden. Gewonnenes Wissen besitzt die besondere Eigenschaft, dass es sich durch Teilung vermehrt.

Wiederholende Prozesse erkennen

Trotz der ständig variierenden Produktionsbedingung gibt es Prozesse und Tätigkeiten die sich, abhängig vom Bauwerkstyp, immer wiederholen. Im Hinblick auf Stahlbetonarbeiten wären solche Prozesse das Schalen, das Bewehren sowie das Betonieren. Diese Prozesse gilt es zu erfassen, zu vergleichen und zu optimieren. Die manuelle Erhebung von aktuellen Daten ist von hohem Ressourcenbedarf geprägt und wird nur selten, wenn überhaupt, durchgeführt.

Verarbeitung der Daten

Durch den Einsatz von digitalen Hilfsmitteln – wie beispielweise Sensorik – können Daten und Informationen systematisch generiert werden. Dabei spielen eine nachvollziehbare Dokumentation sowie die subjektiven Einschätzungen der Situation durch die handelnden Personen eine große Rolle. Durch die subjektive Einschätzung werden zusätzliche Informationen gesammelt, welche bei der automatisierten Datenerhebung nicht erfasst werden können. Weitere Maßnahmen für die sinnvolle Aufbereitung der Daten sind:

  • systematisches Aussortieren
  • Umwandlung in Kennzahlen
  • ressourcenschonende Speicherung
  • wiederauffindbare Verwahrung
  • Austauschfähigkeit mit anderen Systemen
  • Verknüpfung mit dem BIM-Modell

Erst durch die richtige Versorgung der Daten mit kontextbezogenen Informationen entsteht wertvolles Wissen. Erst dann entsteht der Mehrwert für das aktuelle sowie zukünftige Projekte.

Entwicklung durch Erfahrung

Das aus Erfahrungen gewonnene Wissen ist das „Gold“ jedes Bauunternehmens. Wird dieses Wissen nicht systematisch festgehalten, verschwindet es mit dem Verlassen des Mitarbeiters aus dem Projekt bzw. aus dem Unternehmen. Die Generierung von Wissen aus Daten und Informationen wird zukünftig entscheidend sein, um den Wettbewerb in der Baubranche zu bestehen und die Spitze der Wissenstreppe zu besteigen.

Verfasser: Paul Ohrwalder, Analyst CONTAKT GmbH

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