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Die neue Baustellensoftware Sitelife: 4 Fragen an CONTAKT Produktmanager.

In gemeinsamer Entwicklung mit unserem Partner der b.i.m.m. GmbH haben wir die Baustellensoftware Sitelife entwickelt. Die Softwarelösung Sitelife steht für das digitale Planen, Dokumentieren und Analysieren von Bauprojekten in einer ineinandergreifenden Webplattform. Die Module Dokumentieren und Analysieren Basic stehen bereits jetzt zur Verfügung.

Heute im Interview: Produktmanager Florian Eschauer über den Entstehungsprozess.

Was war für dich der spannendste Teil bei der Entstehung von Sitelife?

Ich denke, der spannendste Teil bei der Entwicklung von Sitelife liegt noch vor uns, da wir natürlich in den nächsten Jahren viel weiterentwickeln werden. In der Arbeit des letzten Jahres war die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Baufirmen und Nachunternehmern unglaublich wertvoll. Diese Inhalte auszuwerten, gemeinsame Probleme zu identifiziern und Lösungsvorschläge zu erarbeiten, war die Grundlage für unsere 3 Module. Diese so zu verbinden, dass eine Lösung entsteht, die zwar in sich komplex ist, in der Anwendung jedoch sehr einfach bleibt, war und ist weiterhin das spannendste in der Entwicklung.

Wie hast du im Produktmanagement entschieden, welche Funktionen in der Software umgesetzt werden?

Software muss Probleme lösen - das ist das oberste Ziel und setzt somit auch die Leitplanken, in denen wir uns bewegen. Zusätzlich sprechen wir bei CONTAKT oft von “besseren Daten für bessere Entscheidungen”. Ich arbeite ständig daran, dieses Versprechen für unsere Kunden Wirklichkeit werden zu lassen. Gleichzeitig ist es auch die interne Messlatte für alle Entscheidungen, die bezüglich Produkt getroffen werden.

In der initialen Software-Entwicklung geht es immer zuerst darum, die Basisfunktionalität abzubilden. Diese ist notwendig, um überhaupt mit dem Einsatz der Software starten zu können. Ist dieser Schritt erledigt, startet ein breit angelegtes Feedback-Sammeln, um zu erfahren, wo Verbesserungsbedarf besteht. Dieses Feedback wird genau analysiert, die zu Grunde liegenden Probleme herausgefiltert und basierend darauf werden neue Funktionen konzipiert und dann auch entwickelt.

Natürlich gibt es zusätzlich zum Kundenfeedback auch noch andere Einflussfaktoren, wie zum Beispiel unsere Vision oder strategisch wichtige Funktionalitäten, jedoch gilt auch hier: Zuerst eine gute Datenbasis schaffen und diese als Grundlage für die Priorisierung heranziehen. Somit entscheide ich weniger, was umgesetzt wird, vielmehr besteht mein Fokus am Setzen von Schwerpunkten, die mehr oder weniger automatisch die Priorisierung der Funktionen nach sich ziehen.

Was ist neu und anders an Sitelife?

Wenn man sich mit dem Bau auseinandersetzt, merkt man schnell, dass das jedes Projekt einzigartig ist, zusätzlich sind die Prozesse in den Baufirmen unterschiedlich und Projektleiter sowie Bauleiter bringen nochmal mehr Varianz in den Ablauf. Vor diesem Hintergrund eine Software für die Baustelle zu entwickeln, die intuitiv zu bedienen ist und breit eingesetzt werden kann, ist eine Mammutaufgabe.

Genau das ist aber auch der Punkt, der in Sitelife neu und anders ist als bei der Konkurenz. Die Verbindung von planen, dokumentieren und analysieren - gemeinsam mit einem Gebäudemodell - ist an sich schon neu. Jetzt wird mit Sitelife noch die Möglichkeit geschaffen alle Baustellen - egal ob Lean, Last Planner, Taktplanung oder klassisch - abzuwickeln und das mit allen Vorteilen, die die digitale Projektabwicklung mit sich bringt. Für jedes dieser Themen gibt es gute Lösungen am Markt, aber keines hat es bisher geschafft, hier die Brücke zu schlagen. Wir haben genau das als Ziel.

Das Produkt ist nun fertig für die Baustelle. Wo liegt deiner Meinung nach die größte Herausforderung bei der Integration am Baufeld?

Die Aussage “das Produkt ist nun fertig” kann ich für eine Software so nicht stehen lassen. Wir entwickeln laufend weiter und werden die nächsten Jahre den Fuß nicht vom Gas nehmen, denn Stillstand ist gleich Rückschritt.

Aber zur Frage der größten Herausforderung: Baustellen abzuwickeln ist seit jeher ein Job, bei dem Erfahrung extrem wichtig ist, diese Erfahrung beruht auf gelernten analogen Abläufen und diese werden nur ungern verändert, denn wir sind Gewohnheitstiere. Um neue Lösungen in knapp kalkulierten Projekten einzusetzten, braucht es mutige Vorreiter, die bereit sind, sich auf neue digitale Prozesse einzulassen und vorzuleben, dass diese die Arbeit vereinfachen. Beim Start in die digitale Projektabwicklung unterstützen wir so gut wir können, jedoch kann dies nur gelingen, wenn ein Team als gesamtes hinter so einem Projekt steht, denn einer alleine hat noch kein Bauprojekt erfolgreich ageschlossen.

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