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CONTAKT build & hub im Einsatz bei Leyer + Graf.

Für den Neubau der Verbandskläranlage setzte Leyrer + Graf sowohl auf die Software als auch auf die Sensorik von CONTAKT. Das Klärbecken der Anlage wurde als sogenannte „Weiße Wanne“ mit wasserundurchlässigem Beton hergestellt. Natürlich waren in Bezug auf Dichtheit und Qualität des Betons höchste Anforderungen gesetzt – das perfekte Einsatzfeld für CONTAKT.

Logo von Kunde Leyrer und Graf, der CONTAKT build & hub nutzt
Rohbau mit Verschalung und Gerüst ist ein Bauprojekt von Leyrer und Graf mit CONTAKT build & hub
Das Projekt während der Bauphase

Entscheidend für den Erfolg des Projektes war es, eine zwangarme Konstruktion sicherzustellen und Risse im Beton z.B. durch Temperaturänderungen während der Aushärtungsphase auszuschließen. Um den Temperaturverlauf des Betons während der Aushärtungsphase zu überwachen, wurden die CONTAKT-Sensoren an den Betonwänden angebracht. Gemeinsam mit dem Baustellenteam wurde hierfür ein neuartiges Verfahren entwickelt, das es ermöglichte, die Sensoren auch nach der Entfernung der Schalungswände weiter in den Betonteilen zu behalten und Temperaturdaten liefern zu lassen. Die von den Sensoren gesammelten Daten wurden mittels LoRa Funktechnik an das Gateway gesendet und von dort in unsere Datenbank eingespeist.

Zusätzlich konnte durch eine sogenannte Betonkalibrierung der Druckfestigkeitsverlauf der eigens für dieses Projekt eingesetzten Betonmischung ermittelt werden.

Factbox:

  • Projekt: Verbandskläranlage Pulkau
  • Gebäudetyp: Kläranlage
  • Ort: Pulkau
  • Baustart: August 2021
  • Anzahl Sensoren: 20 Sensoren und 1 Gateway
  • Rohbaulaufzeit: Aug. – Dez. 2021
Nahaufnahme eines Doka Verschalungselements mit integriertem CONTAKT build & hub Übertragungssensor
Sensor mit Übertragungseinheit im Einsatz

Für uns war es ein sehr spannendes Projekt, denn hier wurde traditionelle Bauweisen mit modernster digitaler Technologie verbunden. Auch für uns sind Daten essenziell, um unsere Bauprozesse laufend zu optimieren. Jetzt gilt es, die Leistungskennwerte zu bewerten und zu analysieren.

Patrick Ullrich, Head of Digitisation & Innovation Leyrer + Graf

Bei der CONTAKT Software setzte die Projektleitung auf die drei Module unserer Software:
Mit CONTAKT build konnte die Einteilung des Bauwerks in Takte und Arbeitsschritte vorab geplant werden. Als besonders hilfreich erwies sich hierbei die Schneidefunktion, eine Besonderheit von CONTAKT, mit deren Hilfe größere Bauteile in mehrere Arbeitstakte inklusive Mengenauswertung unterteilt werden konnten.

Die CONTAKT App ermöglichte die Nachverfolgung der geleisteten Arbeitsschritte in Echtzeit inklusive Abnahme und Fotodokumentation. So konnte der Projektleiter die Übersicht über den Baufortschritt behalten, ohne ständig vor Ort sein zu müssen.

In CONTAKT hub konnten die gesammelten Daten ausgewertet und Takte mit Verbesserungspotential identifiziert werden. Hierfür wurden die Aufwandswerte der einzelnen Arbeitstakte dynamisch miteinander verglichen.